James Hobrecht und Rudolf Virchow haben um die Jahrhundertwende die Menschen der Stadt Berlin von Pest, Cholera und Typhus befreit, indem sie die Abwässer aus der Stadt herausholten und auf die Rieselfelder umleiteten.

1985 ging die Kläranlage Schönerlinde in Betrieb und damit waren die Rieselfelder technisch überholt. In den späten 1980er Jahren wurden die Felder aufgeforstet, 2011 startete das Renaturierungsprojekt in Form der großflächigen Wildbeweidung von Rindern und Pferden.

Heute laden die Rieselfelder zum Wandern und Radfahren ein. Die gewachsene Biodiversität und die geschichtsträchtige Verbindung von Kultur und Natur sind ein Erlebnis und bieten einen hohen Erholungswert.

Unser Biergarten ist umgeben von den Pferden der „Pferdekultur Gut Hobrechtsfelde“ mit einer Kinderreitschule, kulturellen Veranstaltungen bis hin zu pferdegestütztem Coaching.

Noch heute steht der alte Kornspeicher auf dem Gut Hobrechtsfelde direkt nebenan und erzählt die Geschichte des Dorfes und der Rieselfelder in einem Museum. Auch der Kornspeicher ist immer einen Besuch wert.